Internes Dokument · Verbindlich für alle Mitarbeitenden · Version 1.0 · Gültig ab 17.06.2026
Arbeitsrichtlinie HubSpot · Version 1.0 · Gültig ab 17.06.2026

Arbeitsrichtlinie
HubSpot CRM

Verbindliche Nutzungsregeln und Konfigurationsdokumentation
für alle Mitarbeitenden
HubSpot CRM zentrales CRM-System

1. Einleitung & Geltungsbereich

Diese Arbeitsrichtlinie regelt verbindlich, wie alle Mitarbeitenden der metaBeratung das CRM-System HubSpot nutzen. Sie gilt ab dem Datum der Unterzeichnung und ist für alle Personen verbindlich, die Zugang zu HubSpot haben – unabhängig von ihrer Rolle, Abteilung oder Beschäftigungsart.

Ziel ist es, einen einheitlichen, qualitativ hochwertigen und datenschutzkonformen Datenbestand sicherzustellen, der als Grundlage für Sales, Marketing und Reporting dient. Abweichungen von dieser Richtlinie sind nicht gestattet und können arbeitsrechtliche Konsequenzen haben.

Grundsatz Alle kundenbezogenen Informationen werden ausschließlich in HubSpot dokumentiert. Parallele Datenhaltung in anderen Systemen (z.B. Excel-Tabellen, persönliche Notizbücher) ist zu vermeiden.

HubSpot ist direkt erreichbar unter: app-eu1.hubspot.com → metaBeratung

2. Systemüberblick

metaBeratung nutzt HubSpot als zentrales CRM und Automatisierungssystem. Die eingesetzten Hubs sind:

HubZweckGenutzte Funktionen
Marketing HubKontaktsegmentierung, Segmente, E-Mail-KampagnenSegmente (aktiv & statisch), Vorlagen, Snippets
Sales HubVertriebsprozess, Deal-ManagementDeals, Pipeline, Meetings, Sequenzen
Operations HubAutomatisierungen, DatenpflegeWorkflows, Set-Du/Sie-Flows, Massenaktionen
Service Hub ProKundenfeedbackFeedbackumfragen

3. Zugang, Login & Kontosicherheit

Der Zugang zu HubSpot ist ausschließlich über das offizielle Login-Verfahren zulässig. Zugangsdaten dürfen nicht weitergegeben oder geteilt werden. Jede Person nutzt ausschließlich ihren eigenen Account.

3.1 Login – Single Sign-On (SSO) mit Microsoft 365

Der Login in HubSpot erfolgt über Single Sign-On (SSO) mit dem persönlichen Microsoft 365-Konto der metaBeratung. Ein separates HubSpot-Passwort wird nicht benötigt und darf nicht eingerichtet werden.

  1. HubSpot über app-eu1.hubspot.com aufrufen.
  2. Auf „Mit Microsoft anmelden" klicken.
  3. Das Microsoft 365-Konto der metaBeratung auswählen bzw. Zugangsdaten eingeben.
  4. Den MFA-Code eingeben (siehe Abschnitt 3.2).
Kein separater HubSpot-Login Wer über SSO eingeloggt ist, muss sich nicht zusätzlich bei HubSpot authentifizieren. Der M365-Account ist der Schlüssel – ein sicheres M365-Passwort schützt damit automatisch auch den HubSpot-Zugang.

Hinweis zur Login-Seite: Der Button „Mit Passkey anmelden" ist auf der HubSpot-Loginseite prominent sichtbar – dieser darf nicht verwendet werden, da er zu Login-Problemen führt. Immer nur „Mit Microsoft anmelden" nutzen.

HubSpot Login-Seite mit Button 'Mit Microsoft anmelden'

3.2 Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA)

HubSpot verlangt eine eigene MFA – unabhängig vom Microsoft 365-Login. Microsoft 365 ist nur die Anmeldemethode; HubSpot prüft darüber hinaus zusätzlich die Identität über eine zweite Schicht.

Zulässige MFA-Methoden

MethodeBewertung
Authenticator-App (z.B. Microsoft Authenticator, Google Authenticator)✅ Empfohlen – sicher und zuverlässig
SMS❌ Nicht zulässig – nicht sicher genug, nicht freigegeben
Passkey❌ Nicht empfohlen – führt zu Login-Problemen
MFA ist verpflichtend. Ein HubSpot-Zugang ohne aktive MFA ist nicht gestattet. Bei Problemen mit der MFA-Einrichtung sofort CogniCore IT Solutions GmbH kontaktieren (Kapitel 15).

3.3 Zugang bei Problemen

Was tun bei Login-Problemen? Bei Login-Problemen jeder Art – ob verlorenes MFA-Gerät, gesperrter Account oder technischer Fehler – sofort CogniCore IT Solutions GmbH kontaktieren (siehe Kapitel 15). Je nach Ursache wird entweder der Microsoft 365-Account oder der HubSpot-Account zurückgesetzt.

4. Datenmodell & CRM-Objekte

HubSpot speichert Daten in drei zentralen Objekttypen, die miteinander verknüpft sind:

ObjektBeschreibungVerknüpfung
KontaktEine natürliche Person (Ansprechpartner)gehört zu einem Unternehmen, kann Deals zugeordnet sein
UnternehmenEine juristische Person (Firma, Organisation)hat Kontakte und Deals
DealEine Verkaufschance mit Betrag und Phasemuss einem Kontakt UND einem Unternehmen zugeordnet sein

Ein Kontaktdatensatz ist in drei Bereiche gegliedert: links das Properties-Panel mit allen Feldern des Kontakts, in der Mitte der Aktivitätsfeed mit protokollierten E-Mails, Anrufen, Notizen und Segmentzugehörigkeiten, und rechts die Seitenleiste mit verknüpften Objekten (Unternehmen, Deals, weitere Kontakte).

Kontaktdatensatz – dreiteilige Ansicht

4.1 Kontakte

Kontakte sind natürliche Personen, mit denen metaBeratung in Geschäftskontakt steht oder stehen möchte. Jeder Kontakt hat eine eindeutige E-Mail-Adresse als primären Identifikator. HubSpot erkennt Duplikate automatisch anhand der E-Mail-Adresse.

Beim Anlegen eines neuen Kontakts wird das Unternehmen automatisch anhand der E-Mail-Domain zugeordnet, sofern ein passendes Unternehmen bereits im System existiert. Der zuständige Mitarbeiter wird automatisch vom verknüpften Unternehmen übernommen – das bedeutet: der beim Anlegen gewählte Mitarbeiter kann vom System überschrieben werden, wenn das Unternehmen bereits einer anderen Person zugeordnet ist. Das ist gewollt und kein Fehler.

Duplikate verwalten

HubSpot erkennt mögliche Duplikate automatisch und stellt sie zur manuellen Überprüfung bereit. Duplikate werden nicht automatisch zusammengeführt – das muss manuell erfolgen.

Navigation: Duplikate verwalten ist erreichbar über die Kontaktansicht → Drei-Punkte-Button (⋯) oben rechts → „Duplikate verwalten".

Kontaktansicht mit geöffnetem 3-Punkte-Menü und Option 'Duplikate verwalten'

Dort erscheint eine Übersicht aller erkannten Duplikatpaare mit der Anzahl offener Fälle:

Übersicht Duplikate verwalten mit Zähler und Tabs für Kontakte und Unternehmen

Ein Klick auf „Überprüfen" öffnet den Vergleichsdialog. Dort können für jedes Feld getrennt die Werte des primären oder des sekundären Datensatzes übernommen werden. Alternativ können alle Felder pauschal vom primären Datensatz übernommen werden. Die drei Optionen im Dialog:

Zusammenführungsdialog mit Seitenvergleich und Eigenschaftsauswahl

4.2 Unternehmen

Unternehmen sind die übergeordneten Einheiten. Ihnen sind Kontakte und Deals zugeordnet. Die Zuordnung des zuständigen Mitarbeiters auf Unternehmensebene bestimmt automatisch die Zuständigkeit aller verknüpften Kontakte.

4.3 Deals

Deals repräsentieren konkrete Verkaufschancen. Ein Deal muss stets einem Kontakt und einem Unternehmen zugeordnet sein. Deals ohne vollständige Informationen werden von HubSpot automatisch mit dem Tag „Missing Information" markiert – was das bedeutet und welche Felder betroffen sind, ist in Kapitel 7.2 erklärt.

5. Qualifizierungssystem

5.1 Kontaktqualifizierung – Qualifiziert Ja / Nein

Die Qualifizierung von Kontakten erfolgt über die Eigenschaft „Qualifizierung" mit den zwei möglichen Werten Qualifiziert und Keine. Die Vergabe ist vollautomatisch: HubSpot prüft, ob alle Pflichtfelder befüllt sind, und setzt den Wert entsprechend.

WertVergabeBedeutung
Qualifiziert automatisch Alle Pflichtfelder sind vollständig ausgefüllt.
Keine automatisch Mindestens ein Pflichtfeld fehlt. Kontakt erscheint in der Ansicht „Unqualifizierte Kontakte".

Pflichtfelder für einen qualifizierten Kontakt

PflichtfeldHinweis
Vorname
Nachname
E-Mail-AdressePrimärer Identifikator, Pflicht beim Anlegen
AnredeWerte: Herr / Frau
Jobbezeichnung
Bevorzugte Sprache
Rechtliche Grundlage zur Verarbeitung von KontaktdatenPflicht aus Datenschutzgründen – siehe Kapitel 13
Wie erkenne ich, ob ein Kontakt unqualifiziert ist? Unter Kontakte → Ansicht: Unqualifizierte Kontakte werden automatisch alle Kontakte angezeigt, bei denen mindestens ein Pflichtfeld fehlt. Die Ansicht filtert dynamisch nach dem angemeldeten Benutzer – jede Person sieht nur ihre eigenen unqualifizierten Kontakte. Alle fehlenden Felder sind direkt als Spalten sichtbar und können in der Listenansicht direkt bearbeitet werden. Sobald alle Felder ausgefüllt sind, verschwindet der Kontakt automatisch aus dieser Ansicht (ggf. erst nach Seitenaktualisierung).
Hinweis: Status-Feld (Aktiv / Inaktiv) Das Feld „Status" ist kein Pflichtfeld für die Qualifizierung, kann aber gezielt eingesetzt werden, um Kontakte aus der Ansicht „Unqualifizierte Kontakte" auszublenden – zum Beispiel bei Endkandidaten, Rechnungsadressen oder anderen Kontakten, die bewusst unvollständig geführt werden sollen. Wer den Status eines Kontakts auf INAKTIV setzt, entfernt ihn bei begründetem Anlass aus der Ansicht. Die Automation dazu kann mit Rafael Garoz Garcia (CogniCore) abgestimmt werden.

Der Screenshot zeigt die Ansicht oben mit Metrik-Zählern (wie viele Kontakte haben welches Feld nicht befüllt), darunter die editierbare Liste. Alle Pflichtfelder sind direkt als Spalten sichtbar – fehlende Werte können so in der Übersicht ohne Öffnen des einzelnen Datensatzes eingetragen werden.

Ansicht Unqualifizierte Kontakte: Metrik-Zähler oben, editierbare Liste mit Pflichtfeld-Spalten darunter

5.2 Unternehmensqualifizierung – Qualifiziert Ja/Nein + ABC-Kundensegmente

Bei Unternehmen gibt es zwei separate Qualifizierungsebenen:

Ebene 1: Qualifizierung (automatisch)

Analog zu Kontakten prüft HubSpot automatisch, ob alle Pflichtfelder eines Unternehmens befüllt sind, und setzt die Eigenschaft „Qualifizierung" auf Qualifiziert oder Keine.

Kriterien für ein qualifiziertes Unternehmen (automatisch geprüft)

KriteriumHinweis
Lifecycle-Phase bekanntMuss eingetragen sein
A/B/C Kundensegment bekanntMuss manuell gesetzt werden – siehe Ebene 2
Zuständiger Mitarbeiter bekanntMuss einem aktiven Mitarbeiter zugeordnet sein
Wie erkenne ich, ob ein Unternehmen unqualifiziert ist? Unter Unternehmen → Ansicht: Unqualifizierte Unternehmen werden alle eigenen Unternehmen mit fehlenden Pflichtfeldern angezeigt, gefiltert nach dem angemeldeten Benutzer. Alle relevanten Felder sind als Spalten sichtbar und können direkt in der Ansicht bearbeitet werden. Sobald alle Felder befüllt sind, verschwindet das Unternehmen aus der Ansicht.

Der Screenshot zeigt oben die Metrik-Zähler für die drei Qualifizierungskriterien (A/B/C-Segment unbekannt, Lifecycle-Phase unbekannt, Zuständiger Mitarbeiter unbekannt) – sowie die Unternehmensliste darunter mit diesen Feldern als direkt editierbare Spalten.

Ansicht Unqualifizierte Unternehmen: Metrik-Zähler für fehlende Kriterien oben, editierbare Unternehmensliste darunter

Ebene 2: ABC-Kundensegmente (manuell)

Zusätzlich zur Qualifizierung wird jedes Unternehmen manuell einem Kundensegment zugeordnet. Das Feld „A/B/C Kundensegmente" befindet sich auf der Unternehmensseite und muss nach dem Anlegen sofort gesetzt werden.

SegmentDefinitionBeispiele
A-KundeIm DAX, M-DAX oder SMI vertretenGroßkonzerne, börsennotierte Unternehmen
B-KundeKMU oder Familienunternehmen ab 1.000 MitarbeiternMittelständische Betriebe, Familienunternehmen
C-KundeFreie Berater, Trainer und CoachesEinzelpersonen mit Gewerbeanmeldung
Pflicht: ABC-Kundensegment sofort beim Anlegen setzen. Jedes neu angelegte Unternehmen muss unmittelbar einem A-, B- oder C-Segment zugeordnet werden. Danach speichern. HubSpot nimmt hier keine automatische Vergabe vor.

6. Datenpflege-Standards & Pflichtfelder

6.1 Kontakte anlegen

Kontakte entstehen in der Regel nicht manuell über Kontakte → Kontakt erstellen. Die häufigsten Quellen für neue Kontakte sind: Lead-Formulare auf der Website, Kontaktformulare, Shop-Käufe und gelegentlich Importe. Der manuelle Weg über Kontakt erstellen ist möglich, aber die Ausnahme.

Unabhängig vom Entstehungsweg gelten beim erstmaligen Anlegen oder Vervollständigen eines Kontakts folgende Regeln:

  1. E-Mail-Adresse eingeben – HubSpot prüft automatisch auf Duplikate.
  2. Zuständigen Mitarbeiter auswählen (Hinweis: kann automatisch durch Unternehmensregeln überschrieben werden).
  3. Anrede (Herr/Frau), Vorname, Nachname eintragen.
  4. Jobbezeichnung und bevorzugte Sprache eintragen.
  5. Rechtliche Grundlage zur Verarbeitung von Kontaktdaten hinterlegen (Pflicht – siehe Kapitel 13).
  6. DU/SIE Neubauer-Eigenschaft pflegen, sofern bekannt (Du oder Sie gegenüber der Geschäftsführerin). Weitere beraterspezifische DU/SIE-Eigenschaften (z.B. DU/SIE Siegers) sind im System vorhanden, werden aber derzeit nicht aktiv gepflegt.
  7. Bestehenden Deal zuordnen, falls vorhanden.
Tipp: Alle Eigenschaften einsehbar Über „Alle Eigenschaften anzeigen" auf der Kontaktseite können alle verfügbaren Felder gesehen und befüllt werden. Mit aktiviertem Häkchen werden nur bereits befüllte Felder angezeigt.

6.2 Pflichtfelder Übersicht

FeldObjektWann
E-Mail-AdresseKontaktPflicht beim Anlegen Pflicht
Vorname & NachnameKontaktPflicht beim Anlegen Pflicht
Anrede (Herr / Frau)KontaktPflicht beim Anlegen Pflicht
JobbezeichnungKontaktPflicht für Qualifizierung Pflicht
Bevorzugte SpracheKontaktPflicht für Qualifizierung Pflicht
Rechtliche Grundlage zur Verarbeitung von KontaktdatenKontaktPflicht, sofort eintragen Pflicht
Status (Aktiv / Inaktiv)KontaktOptional – steuert Sichtbarkeit in Arbeitsansichten manuell
DU/SIE NeubauerKontaktEintragen wenn bekannt (Du / Sie gegenüber der Geschäftsführerin)
Zuständiger MitarbeiterKontakt / UnternehmenImmer befüllt halten
Lifecycle-PhaseUnternehmenPflicht für Qualifizierung Pflicht
ABC KundensegmentUnternehmenSofort nach Anlegen, manuell Pflicht
⚠ In Abstimmung – DU/SIE-Eigenschaften noch nicht finalisiert Das Konzept der beraterspezifischen DU/SIE-Eigenschaften (DU/SIE Neubauer, DU/SIE Siegers etc.) wird aktuell noch mit der Kundin abgestimmt. Aktuell verbindlich: nur DU/SIE Neubauer wird aktiv gepflegt. Dieser Abschnitt wird nach Abstimmung aktualisiert.

6.3 Namenskonventionen

7. Vertriebsprozess – Deals & Pipeline

7.1 Deal anlegen

Neue Deals werden aus einem bestehenden Kontakt- oder Unternehmensdatensatz heraus über die rechte Seitenleiste → Deals → Hinzufügen erstellt. Die Deal-Pipeline ist über Sales → Deals erreichbar. Folgende Regeln gelten verbindlich:

FeldRegel
Deal-NameFormat: [Firmenname] – [Produkt/Dienstleistung]. Sofern eine andere firmenweite Konvention festgelegt wird, gilt diese vorrangig.
PipelineImmer „Sales Pipeline" auswählen.
Deal-PhaseDen tatsächlichen Stand des Deals korrekt abbilden.
BetragImmer eintragen – auch als Schätzwert. Hilft bei der Umsatzprognose.
AbschlussdatumImmer eintragen – auch wenn noch nicht definitiv. Kann nachträglich angepasst werden.
Zuständiger MitarbeiterDer Mitarbeiter, der den Deal anlegt. Kann nachträglich geändert werden.
Dealtyp & PrioritätImmer festlegen.
Kontakt & UnternehmenMüssen zwingend zugeordnet sein. Wird aus dem Quell-Datensatz vorausgefüllt – prüfen!

7.2 Deal-Pipeline – Phasen, Tags und Prognose

Die Sales Pipeline zeigt alle Deals in einer Kanban-Ansicht, geordnet nach Phase. Jede Phase hat einen konfigurierten gewichteten Abschlusswert (Wahrscheinlichkeit), der in der Prognose (Forecast) automatisch berücksichtigt wird. Daher ist ein realistischer Betrag bei jedem Deal zwingend: Er fließt direkt in den gewichteten Umsatz ein, der am unteren Rand jeder Phase angezeigt wird.

Der Screenshot zeigt die Kanban-Ansicht mit den Pipeline-Phasen (Unqualifizierte Leads, Verkaufschance, AG Involved, Preisanfrage, Verloren). Am unteren Rand jeder Spalte ist der Gesamtbetrag sowie der Gewichtete Betrag (in % der Abschlusswahrscheinlichkeit der Phase) sichtbar – dieser fließt direkt in die Forecast-Prognose ein. Deal-Karten tragen sichtbare Tags wie Missing Information oder High Prio.

Sales Pipeline Kanban-Board: Phasen, Deal-Tags (Missing Information/High Prio), Gesamtbetrag und Gewichteter Betrag je Spalte

Automatische Tags auf Deal-Karten

TagBedeutungMaßnahme
Missing InformationPflichtfelder fehlen (Betrag, Mitarbeiter, Deal-Name, Kontaktzuordnung)Sofort ergänzen – verfälscht sonst Prognose und Reporting
High PrioDeal wurde als hohe Priorität eingestuftBevorzugt behandeln
Deals mit dem Tag „Missing Information" müssen schnellstmöglich vervollständigt werden. Unvollständige Deals verfälschen die Umsatzprognose und das Reporting. Dieser Tag ist ein aktives Warnsignal.

Phase „Unqualifizierte Leads"

Die erste Phase der Pipeline heißt „Unqualifizierte Leads". Sie dient als Eingangsphase für Leads, die automatisch über Workflows (z.B. aus Website-Formularen oder anderen Quellen) ins CRM gespült werden. Der jeweils zuständige Mitarbeiter wird dabei automatisch benachrichtigt – die weitere Bearbeitung und Qualifizierung liegt dann in seiner Verantwortung.

Kein Deal-Betrag von €0 – außer in „Unqualifizierte Leads" In allen anderen Phasen der Pipeline muss ein realistischer Betrag eingetragen sein – auch als grober Schätzwert. Nur in der Phase „Unqualifizierte Leads" ist ein leerer oder null-wertiger Betrag akzeptabel, da zu diesem Zeitpunkt noch keine belastbare Information vorliegt.

7.3 Chronik-Aktivitäten nachträglich zuordnen

Gab es vor der Dealerstellung bereits Konversationen mit dem Kontakt, können diese nachträglich dem Deal zugeordnet werden. Beim Erstellen des Deals die Option „Chronik-Aktivität" aktivieren und den gewünschten Zeitraum auswählen.

8. Arbeitssegmente & Segmentierung

Hinweis zur Terminologie HubSpot hat „Listen" in „Segmente" umbenannt. Im System heißt die Funktion jetzt „Segmente" – nicht mehr „Listen". Entsprechend gilt: Segmentzugehörigkeit statt „Listenzugehörigkeit". In dieser Richtlinie wird ausschließlich der neue Begriff verwendet.

8.1 Segmenttypen

TypAktualisierungEinsatzzweck
Aktives SegmentFortlaufend automatisch durch HubSpotArbeitssegmente, Segmentierung, E-Mail-Versand
Statisches SegmentNur manuell (Momentaufnahme)Teilnehmerlisten vergangener Events, Follow-up-Gruppen

Segmente sind unter Kontakte → Segmente erreichbar. Neue Segmente können mit Klick auf „Segment erstellen" angelegt werden. Jedes neue Segment muss in einem Ordner abgelegt werden – lose Segmente in der Hauptübersicht sind nicht erlaubt.

8.2 Individuelle Arbeitsansichten – Unqualifizierte Kontakte & Unternehmen

Für die tägliche Datenpflege gibt es zwei vorkonfigurierte CRM-Ansichten (keine Segmente), die automatisch auf den angemeldeten Benutzer gefiltert sind:

AnsichtInhaltLogik
Unqualifizierte Kontakte
(Kontakte → Ansichten)
Alle eigenen Kontakte, bei denen mindestens ein Pflichtfeld fehlt Filtert dynamisch nach dem angemeldeten Benutzer. Alle Pflichtfelder sind als Spalten sichtbar. Sobald alle Felder befüllt sind, verschwindet der Kontakt automatisch.
Unqualifizierte Unternehmen
(Unternehmen → Ansichten)
Alle eigenen Unternehmen, bei denen mindestens ein Pflichtfeld fehlt Gleiche Logik: dynamisch gefiltert, alle Pflichtfelder als Spalten. Vollständig befüllte Unternehmen verschwinden automatisch.
Tagesaufgabe: Arbeitsansichten auf null bringen Beide Ansichten sollten täglich geprüft und möglichst auf null reduziert werden. Die Anzahl der Datensätze in diesen Ansichten ist das direkte Qualitätsbarometer der eigenen Datenpflege.

8.3 Allgemeine Segmente (unternehmensweite Übersichten)

Im System existieren viele Segmente für unterschiedliche Zwecke – für Dashboards, Automatisierungen, Reporting und administrative Aufgaben. Die folgenden Segmente werden vom HubSpot-Admin überwacht und decken alle Datensätze des Unternehmens ab:

Diese Segmente werden primär vom HubSpot-Admin überwacht. Mitarbeitende können gezielt darauf hingewiesen werden, spezifische Korrekturen in ihren eigenen Datensätzen vorzunehmen.

Beispiele bestehender Segmente im System

Zur Orientierung: So sehen konkrete Segmente in der Praxis aus – für Marketing, Reporting und Datenqualität:

SegmentZweck
MKT_Anmelder Sip & Hogan 23.04.2026 Düsseldorf Alle Kontakte, die sich für ein konkretes Event angemeldet haben. Beispiel für ein eventbezogenes statisches oder aktives Segment.
MK_Abonnenten metaNews GLOBAL Alle Kontakte mit Einwilligung zum Newsletter-Abonnement (unabhängig von Sprache). Basis für Marketing-Aussendungen.
Lifecycle-Stage: Lead, Abonnent, Marketing-Qualified-Lead Gruppierung aller Kontakte in frühen Lifecycle-Phasen. Typisches Beispiel für ein Reporting- und Automatisierungssegment.
DQ_Kein Primäres Unternehmen zugeordnet Datenqualitätssegment: Kontakte ohne verknüpftes Unternehmen – für gezielte Bereinigung durch den Admin.

8.4 Eigenes Segment erstellen – Schritt für Schritt

Eigene Segmente können selbst erstellt werden, sobald ein konkreter Bedarf entsteht – zum Beispiel für eine bestimmte Auswahl an Kontakten, die regelmäßig bearbeitet werden sollen. Jedes selbst erstellte Segment muss in einem persönlichen Ordner abgelegt werden.

Beispiel: „Alle meine Unternehmen mit offenem Deal" – eine nützliche Arbeitsansicht für Sales-Mitarbeitende, um den eigenen Deal-Bestand auf Unternehmensebene im Blick zu behalten.

  1. Unter Kontakte → Segmente → Segment erstellen navigieren.
  2. Als Objekttyp „Unternehmen" wählen und „Aktives Segment" auswählen.
  3. Ersten Filter setzen: Für Unternehmen zuständiger Mitarbeiterist einer von[Aktuell angemeldeter Benutzer]. Damit sieht jede Person nur ihre eigenen Unternehmen.
  4. Zweiten Filter hinzufügen (AND-Verknüpfung): Verknüpfte Deals: Deal-Phaseist keiner vonGewonnen, Verloren. Damit werden nur Unternehmen angezeigt, bei denen mindestens ein Deal aktiv (offen) ist.
  5. Segment benennen (z.B. [Eigener Name] – Unternehmen mit offenem Deal) und in den eigenen Ordner verschieben.
  6. Auf „Speichern" klicken. Das Segment aktualisiert sich ab sofort automatisch.
Tipp zu Filtern Filter innerhalb einer Gruppe sind AND-verknüpft (alle Bedingungen müssen zutreffen). Über „Oder-Gruppe hinzufügen" können alternative Bedingungen (OR) ergänzt werden. Für komplexere Segmente CogniCore hinzuziehen.

9. Kommunikation & Aktivitäten

Alle relevanten Kommunikationsaktivitäten mit einem Kontakt müssen in HubSpot dokumentiert werden. Die Protokollierung erfolgt auf der Kontaktseite im mittleren Bereich (Aktivitäts-Feed).

9.1 E-Mails

E-Mails können auf zwei Wegen versandt werden:

9.2 Anrufe protokollieren

Jeden Anruf – auch nicht entgegengenommene Anrufe und Voicemails – als Aktivität protokollieren. Dabei kurz notieren, was besprochen wurde oder warum der Kontakt nicht erreichbar war.

9.3 Notizen

Freitextinformationen, die keiner anderen Aktivitätskategorie zugeordnet werden können, als Notiz eintragen. Notizen sind für alle Mitarbeitenden mit Zugriff auf den Datensatz sichtbar.

9.4 Aufgaben (To-Dos)

Zu jedem Kontakt, Unternehmen oder Deal können Aufgaben angelegt werden. Es gibt drei Aufgabentypen:

TypEinsatz
To-DoAllgemeine Aufgabe: z.B. Datenpflege, Angebot nachfassen, Unterlagen recherchieren
E-MailErinnerung, eine E-Mail zu schreiben – direkt aus der Aufgabe heraus aufrufbar
AnrufErinnerung, anzurufen – erscheint in der persönlichen Anrufliste, direkt aus der Aufgabe heraus wählbar

Delegation und automatische Aufgaben

Aufgaben können an Kolleginnen und Kollegen weitergegeben werden – beim Anlegen einfach den zuständigen Mitarbeiter ändern. Die Person wird dann benachrichtigt.

Zusätzlich erstellen Workflows automatisch Aufgaben – z.B. wenn ein neuer Lead eingeht oder eine bestimmte Pipeline-Phase erreicht wird. Diese Aufgaben erscheinen direkt in der eigenen Aufgabenliste und müssen genauso bearbeitet werden wie manuell angelegte.

Das Abarbeiten von Aufgaben ist verpflichtend. Erledigte Aufgaben müssen als abgeschlossen markiert werden. Offene Aufgaben, die nicht bearbeitet werden, verfälschen den Überblick und beeinträchtigen das gesamte Team.

Meine offenen Aufgaben

Die persönliche Aufgabenliste ist jederzeit erreichbar unter Aufgaben → Alle Aufgaben sowie im Sales-Workspace, der eine tagesstrukturierte Übersicht aller anstehenden Anrufe und Aufgaben bietet.

Benachrichtigungen konfigurieren

Jede Person kann selbst festlegen, wie sie über neue, offene oder zugewiesene Aufgaben informiert wird. Verfügbare Kanäle: In-App-Popup, Browser-Benachrichtigung, E-Mail oder Microsoft Teams. Die Einstellungen sind individuell konfigurierbar unter Benachrichtigungseinstellungen.

Hilfe bei der Konfiguration Für die Einrichtung der Benachrichtigungen oder bei Fragen zur Aufgabenautomatisierung: CogniCore IT Solutions GmbH kontaktieren (Kapitel 15).
Empfehlung Nach jedem Kundenkontakt direkt eine Folgeaufgabe anlegen, damit nichts vergessen wird. Die strukturierte Nutzung von Aufgaben ersetzt persönliche To-Do-Listen außerhalb des Systems.

10. Produktivitäts-Tools

10.1 E-Mail-Vorlagen

Vorlagen sind vollständig vordefinierte E-Mails für wiederkehrende Anlässe (z.B. Follow-up nach Telefonat, nach Meeting). Sie sind unter Konversationen → Vorlagen zu finden. Vorlagen stehen auch direkt im HubSpot Add-in für Outlook zur Verfügung – siehe Kapitel 11.5.

Voraussetzung: Sales Hub Seat E-Mail-Vorlagen stehen nur Nutzern mit einem zugewiesenen Sales Hub Seat zur Verfügung. Wer keinen Zugriff hat, wird beim Öffnen des Vorlagen-Bereichs darauf hingewiesen. Bei Fragen zur Lizenzzuweisung: CogniCore IT Solutions GmbH kontaktieren.

Regeln für Vorlagen

Vorlagen ≠ Snippets Vorlagen sind komplette E-Mails. Snippets sind kurze Textbausteine, die in jede beliebige E-Mail eingefügt werden können, unabhängig vom Hauptthema.

10.2 Text-Snippets

Snippets sind kurze, wiederverwendbare Textbausteine für Informationen, die themenübergreifend immer wieder vorkommen (z.B. Hinweis auf Newsletter-Anmeldung, ALA-Zertifizierungshinweis). Sie sind unter Konversationen → Snippets zu finden.

Snippets erstellen

  1. Unter Konversationen → Snippets → Snippet erstellen navigieren.
  2. Internen Namen vergeben (eindeutig, beschreibend).
  3. Text eingeben. Personalisierungstokens über den „Personalisieren"-Button einbinden.
  4. Tastenkombination (Shortcut) festlegen – möglichst passend zum Namen.
  5. Speichern.

Wenn ein Text immer wieder in unterschiedlichen E-Mails auftaucht: Snippet anlegen und die Tastenkombination nutzen, um Zeit zu sparen.

10.3 Meeting-Links

Jeder Mitarbeiter hat eine persönliche Terminplanungsseite, die Kunden die Buchung von Terminen ermöglicht. Einrichtung unter Sales → Meetings.

Persönliche Meeting-Buchungsseite (Kundensicht): Kalenderauswahl mit verfügbaren Zeiten

Voraussetzungen

Der persönliche Meeting-Link kann in jede E-Mail über das Personalisierungstoken {{Meeting-Link}} eingefügt werden und steht in Vorlagen zur Verfügung.

E-Mail-Signatur

Die E-Mail-Signatur wird einmalig unter Einstellungen (Zahnrad) → Allgemein → E-Mail → Signatur bearbeiten hinterlegt und ab dann automatisch in alle aus HubSpot versandten E-Mails eingefügt. Änderungen nur dort vornehmen – nicht manuell in E-Mails einpflegen.

11. HubSpot Add-in für Outlook (Office 365)

11.1 Überblick & Einrichtung

Das HubSpot Sales Add-in für Outlook ist eine Erweiterung, die direkt in Outlook installiert wird und die wichtigsten HubSpot-Funktionen in den gewohnten E-Mail-Workflow integriert. Es steht für Outlook unter Windows, Mac und im Browser (Outlook Web) zur Verfügung.

Voraussetzung Das persönliche Outlook-Postfach muss einmalig mit HubSpot verknüpft sein. Die Installation des Add-ins erfolgt einmalig über den Microsoft AppSource Store oder durch den Admin. Für den vollen Funktionsumfang (Sequenzen, Klick-Tracking auf Links) ist eine zugewiesene Sales Hub Professional-Lizenz erforderlich.

Es wird empfohlen, den Aufgabenbereich des Add-ins in Outlook anzuheften (Pin-Funktion), damit er dauerhaft geöffnet bleibt und Tracking und Protokollierung bei jeder E-Mail aktiv sind.

Sales-Add-in in Outlook: Willkommensbildschirm mit Anmelden-Button Sales-Add-in Aufgabenbereich in Outlook mit Message-Tools, Vertriebstools und Kontaktprofil

11.2 E-Mails protokollieren – BCC entfällt

Bislang musste bei jeder E-Mail aus Outlook manuell eine HubSpot-spezifische BCC-Adresse (z.B. abc123@bcc.hubspot.com) in das BCC-Feld kopiert werden, damit die E-Mail im CRM sichtbar wurde. Das Add-in übernimmt genau diesen Schritt automatisch: Ist die Checkbox „Protokollieren" im Add-in-Aufgabenbereich aktiviert, trägt das Add-in die BCC-Adresse unsichtbar im Hintergrund ein – ohne dass der Absender etwas tun muss.

Sobald ein Empfänger eingetragen wird, erkennt das Add-in den Kontakt sofort anhand der E-Mail-Adresse und zeigt dessen HubSpot-Profil in der Seitenleiste an. Von dort aus kann per Klick direkt zum vollständigen CRM-Datensatz gesprungen werden – ohne Outlook zu verlassen.

„Protokollieren" kann jederzeit per Checkbox ein- oder ausgeschaltet werden – für einzelne E-Mails, bei denen eine Protokollierung nicht gewünscht ist (z.B. rein interne Abstimmungen).

Add-in mit aktivierter Protokollieren-Checkbox: BCC-Adresse automatisch eingetragen, Kontakt erkannt

Beim Protokollieren kann direkt ausgewählt werden, in welchen Datensätzen die E-Mail erscheinen soll:

Wird eine E-Mail an jemanden geschickt, der noch nicht als Kontakt im CRM existiert, kann direkt aus dem Add-in ein neuer Kontakt erstellt werden.

11.3 E-Mails nachverfolgen (Tracking)

Mit aktiviertem „Nachverfolgen" wird aufgezeichnet, wann der Empfänger die E-Mail öffnet. Die Benachrichtigung erscheint in Echtzeit als Desktop-Pop-up und wird im HubSpot-Aktivitätenfeed angezeigt. Auch „Nachverfolgen" kann jederzeit ein- oder ausgeschaltet werden – unabhängig vom Protokollieren.

Klick-Tracking auf Links (Sales Hub Professional) Das Nachverfolgen, ob der Empfänger auf enthaltene Links geklickt hat, ist eine Funktion der Sales Hub Professional-Lizenz. Wer nur über eine Starter-Lizenz verfügt, sieht Öffnungen, aber keine Klicks auf Links.
DSGVO-Hinweis Das Tracking ist nur für Kontakte aktiv, für die eine rechtliche Grundlage eingetragen ist. Bei Kontakten ohne rechtliche Grundlage wird die Tracking-Option automatisch deaktiviert.

11.4 Kontaktprofil in der Seitenleiste

Beim Öffnen oder Verfassen einer E-Mail zeigt das Add-in in der Seitenleiste automatisch das HubSpot-Profil des Empfängers an. Von dort aus ist direkt zugänglich:

11.5 Vertriebstools direkt aus Outlook verwenden

Das Add-in ermöglicht den Zugriff auf alle wichtigen HubSpot-Vertriebstools, ohne Outlook verlassen zu müssen:

ToolFunktion im Add-in
Vorlagen Gespeicherte E-Mail-Vorlagen aus HubSpot direkt in Outlook auswählen und einfügen. Personalisierungstoken werden automatisch befüllt. → Siehe Kapitel 10.1 E-Mail-Vorlagen für Verwaltung und Regeln.
Snippets Text-Snippets per Suchfeld einfügen – schneller als tippen, auch in Outlook verfügbar.
Sequenzen (Sales Hub Professional) Einen Kontakt direkt aus Outlook in eine automatisierte E-Mail-Sequenz aufnehmen. Start-E-Mail und Versandzeitpunkt können direkt festgelegt werden. Erfordert eine Sales Hub Professional-Lizenz.
Dokumente HubSpot-Dokumente (tracked) als Link in die E-Mail einfügen. Öffnungen werden im CRM protokolliert.

11.6 Meeting-Links einfügen

Das Add-in bietet zwei Möglichkeiten, Terminbuchungen direkt aus einer Outlook-E-Mail heraus zu ermöglichen:

MethodeWie es funktioniert
Buchungslink
(gesamter Kalender)
Der Link zur persönlichen Terminplanungsseite wird in die E-Mail eingefügt. Der Empfänger öffnet die Seite und wählt selbst einen freien Slot aus.
✅ Vorgeschlagene Zeiten
(empfohlen)
Zwei bis drei konkrete Zeitfenster aus dem eigenen Kalender werden direkt in der E-Mail angezeigt. Der Empfänger klickt auf einen der Vorschläge – fertig.
Empfehlung: Immer „Vorgeschlagene Zeiten" verwenden Vorgeschlagene Zeiten sind persönlicher, konkreter und senken die Hürde für den Interessenten erheblich: kein Öffnen einer externen Seite, kein eigenständiges Suchen nach einem Slot. Der Interessent klickt einfach auf einen der genannten Termine. Das wirkt proaktiv und professionell – und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich ein Termin zustande kommt.

Der allgemeine Buchungslink sollte nur dann eingesetzt werden, wenn wirklich vollständige Terminflexibilität angeboten werden soll.
Add-in-Panel: Auswahl konkreter Zeitfenster aus dem eigenen Kalender Vorgeschlagene Zeiten, wie sie in der E-Mail beim Empfänger erscheinen
Voraussetzung für Meeting-Links im Add-in Der persönliche Kalender muss in HubSpot verknüpft sein (Sales → Meetings → Kalender verknüpfen). Erst dann werden im Add-in die eigene Terminplanungsseite und verfügbare Zeitfenster angezeigt.

12. Massenaktionen

Massenaktionen ermöglichen es, eine Eigenschaft für mehrere Datensätze gleichzeitig zu ändern, ohne jeden Datensatz einzeln öffnen zu müssen. Verfügbar auf den Seiten Kontakte, Unternehmen und Deals.

Vorgehen

  1. Gewünschte Datensätze über die Auswahlbox markieren.
  2. Auf „Mehr" klicken.
  3. „In Workflow aufnehmen" auswählen.
  4. Den passenden Workflow aus der Liste suchen und auswählen.
  5. Auf „Aufnehmen" klicken.

Für häufig verwendete Massenaktionen (z.B. DU/SIE-Eigenschaft setzen) existieren vordefinierte Workflows unter Automatisierung → WorkflowsOrdner: Set-Du-Flows / Set-Sie-Flows. Für jede Beraterin ist ein eigener Workflow vorhanden.

📷 Screenshot: Massenaktion „In Workflow aufnehmen" Zeigt die Kontaktliste mit mehreren markierten Datensätzen und das geöffnete Dropdown „Mehr" mit dem Eintrag „In Workflow aufnehmen" — idealerweise mit sichtbarer Workflow-Auswahl

13. Datenschutz & Rechtliche Grundlage

Die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist im Umgang mit HubSpot verpflichtend. Das zentrale Feld hierfür ist die „Rechtliche Grundlage" auf jedem Kontaktdatensatz.

13.1 Mögliche Werte für die Rechtliche Grundlage

WertTypische Situation
Gewährte Einwilligung von KontaktKontakt hat aktiv zugestimmt (z.B. Visitenkarte übergeben, Formular ausgefüllt)
Berechtigtes InteresseGeschäftlicher Kontakt ohne explizite Einwilligung (z.B. B2B-Kaltakquise unter DSGVO-Ausnahmen)
VertragKontakt ist Vertragspartner
Ein Kontakt ohne eingetragene rechtliche Grundlage darf nicht für Marketing- oder Sales-Aktivitäten genutzt werden. Die Liste „Rechtliche Grundlage unbekannt" zeigt alle betroffenen Datensätze. Diese sind unverzüglich zu ergänzen oder – wenn keine Grundlage vorliegt – dem Admin zu melden.

13.2 Grundsätze

14. Do's & Don'ts

✅ Tu das❌ Lass das
Rechtliche Grundlage sofort beim Anlegen eintragen Kontakte ohne rechtliche Grundlage anlegen und liegen lassen
Jedes Kundengespräch protokollieren (Anruf, Notiz, E-Mail) Gespräche nur intern notieren und nicht in HubSpot eintragen
Unternehmen sofort einem ABC-Kundensegment zuordnen Unternehmen ohne Kundensegment im System lassen
Deal-Namen immer nach Schema „Firma – Produkt" vergeben Deal-Namen wie „Test", „neu" oder ohne Bezug zum Kunden vergeben
Betrag und Abschlussdatum bei jedem Deal eintragen (auch Schätzwerte) Deals ohne Betrag oder Abschlussdatum anlegen
Eigene Segmente im persönlichen Ordner anlegen Segmente ohne Ordnerzuordnung anlegen
Die Arbeitsansichten täglich im Blick behalten Die Arbeitsansichten ignorieren und wachsen lassen
Vorhandene Snippets und Vorlagen nutzen Gleiche Texte immer wieder neu schreiben
Änderungen an gemeinsamen Workflows oder Segmenten zuerst mit dem Admin abstimmen Eigenständig bestehende Workflows oder allgemeine Segmente verändern

15. Support & Schulung

15.1 Interne Ressourcen

15.2 HubSpot-Betreuung: CogniCore IT Solutions GmbH

Erste und primäre Anlaufstelle bei allen Fragen rund um HubSpot ist CogniCore IT Solutions GmbH – die betreuende HubSpot-Agentur der metaBeratung. CogniCore übernimmt Konfiguration, Weiterentwicklung und Support des HubSpot-Systems.

KontaktDetails
AgenturCogniCore IT Solutions GmbH
AnsprechpartnerRafael Garoz Garcia · Dominik Siegers
Telefon+49 221 65053002
E-Mailinfo@cognicore.de · rafael.garozgarcia@cognicore.de · dominik.siegers@cognicore.de
Wann CogniCore kontaktieren? Bei allen Fragen zu HubSpot – egal ob Konfiguration, Fehler, Erweiterungswunsch, Login-Problem oder Unsicherheit bei der Bedienung. Nicht raten, nicht eigenständig Workflows oder System-Einstellungen verändern.

15.3 HubSpot Knowledge Base

Für allgemeine Produktfragen und Funktionsbeschreibungen: knowledge.hubspot.com

Bei Unsicherheiten: Fragen statt falsch eintragen. Ein falsch angelegter oder unvollständiger Datensatz schadet der Datenqualität des gesamten Teams. Im Zweifel CogniCore anfragen.

16. Lead-Generierung & Dateneingang aus externen Quellen

⚠ Dieses Kapitel ist noch in Bearbeitung und nicht finalisiert. Der folgende Abschnitt befindet sich in Abstimmung. Er wird vor der nächsten Dokumentversion vervollständigt und mit der Kundin freigegeben. Bis zur Freigabe ist dieses Kapitel nicht verbindlich.

Neben der manuellen Anlage von Kontakten und Unternehmen gelangen Leads auch automatisch über externe Quellen in HubSpot. Das Verständnis dieser Prozesse hilft, Doppelerfassungen zu vermeiden und die Datenherkunft korrekt einzuschätzen.

16.1 Leads von der Website (Formular-Eingang)

[In Bearbeitung – folgende Fragen werden noch geklärt:]

16.2 Weitere automatische Eingangskanäle

[In Bearbeitung – zu klären: Newsletter-Anmeldungen, LinkedIn-Formulare, Event-Registrierungen, Import-Prozesse etc.]

Hinweis bis zur Finalisierung dieses Kapitels Bei Unklarheiten über die Herkunft eines Kontakts oder Datensatzes: CogniCore IT Solutions GmbH kontaktieren (Kapitel 15).

17. Änderungshistorie

VersionDatumÄnderungVerantwortlich
1.017.06.2026ErstveröffentlichungCogniCore IT Solutions GmbH

18. Bestätigung

Mit der Bestätigung erklärst du, dass du diese Arbeitsrichtlinie vollständig gelesen und verstanden hast und dich verpflichtest, HubSpot gemäß den darin beschriebenen Regeln und Standards zu nutzen.